Studium zur Verhaltenstherapeutin/Psychologin für Hunde


Für das Studium selbst wurde eine Zeit von 2,5 Jahren vorgesehen, wenn man keine Grundkenntnisse im Vorfeld mitbrachte. 
Da ich aber mein Fachabitur in Pädagogig/Psychologie absolviert hatte, und mein Musikstudium am Salzburger Mozarteum ebenfalls diese Fächer beinhaltete, brachte ich gute Voraussetzungen mit, um mein Studium zur Verhaltententherapeutin/Psychologin für Hunde deutlich verkürzen zu können. 
Neben meinem Fernunterricht, welches die meiste Zeit beinhaltete - und ich dieses nur all zu gerne tat, gab es auch Pflichtunterrichte an verschiedenen Wochenenden, die ich fernab von den geliebten Ammergauer Alpen absolvieren musste. (Ich war so erleichtert, als es Sonntag Abend wieder zurück Richtung Berge ging) :-) 
Und schließlich gab es regelmäßig die Zwischenprüfungen, die jeden Monat ebenfalls abgegeben werden mussten.
Nach 1,5 Jahren entschied ich mich, mich für die Abschlussklausur anzumelden.




Abschluss und Zertifikat


Am 2. November 2019, genau an meinem runden Geburtstag, hieß es dann noch einmal konzentriert an die Sache rangehen, und das Wissen auf Papier bringen.
Rund 2 Stunden dauerten die Abschlussklausuren, doch dann war alles geschafft. Nachdem ich meine Abschlussarbeit schon vorher eingereicht hatte, wartete ich nach diesem Tag bis Anfang Dezember auf die Ergebnisse.

Gesamtnote: 1,3

Zwischenprüfungen: 1,1
Abschlussarbeit: 2,0
Abschlussklausur: 1,0

Ich habe das alles für die Vierbeiner getan. Es war mein Wunsch, das Verhalten, die Seele und ihre Herzen noch besser verstehen lernen zu können. Wie die Umwelt und ihre Entwicklung mit dem Mechanismus Körper, Geist und Seele miteinander verbunden ist, und wie sich letztendlich verschiedenste Situationen auf einen Organismus auswirken können, von der Geburt aus über dem heranwachsenden Lebewesen und schließlich deren Manifestation auf den ausgewachsenen Hund.


Auch meine Abschlussarbeit mit dem Thema
"Ist das Deprivationssyndrom beim Hund reversibel?", spiegelt genau das Thema wieder, für das ich bzw. wir uns auch in Zukunft tief auseinandersetzen wollen, und ich damit zu tiefst betonen möchte, dass wir Menschen nur ein winziger Teil eines riesigen Puzzles hier auf Erden sind, weder Könige noch Herrscher auf diesem Planeten sind. 
Ich möchte auch eine Stimme für diejenigen Vierbeiner sein, die stumm und leise grausame Pein erleiden und ertragen müssen, durch Hände die sich die Herrschaft über die Hunde bzw. über die Tiere nur anmaßen.

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